ms Horse Blog – März 2015: ms Horse Blog Nr. 11 Im Fokus: Verschiedene Reitweisen
ms Horse Blog – März 2015:
ms Horse Blog Nr. 11 Im Fokus: Verschiedene Reitweisen
Der letzte ms Horse Blog im Februar befasste sich mit kreativen Trainingsideen. Diejenigen, die diesen Blog nachlesen möchten klicken einfach hier.
Der coole Westernreiter, die zickige Dressurreiterin, der passionierte Springreiter, die lässigen Islandpferdereiter…, über jede Reitweise und die dazugehörigen Reiter gibt es hinreichend viele Klischees. Doch nicht jedes Vorurteil hat eine Berechtigung.
Der erste ms Horse Blog im März möchte den Fokus auf andere Reitweisen richten. Die Frage, was können wir von anderen Reitweisen lernen, soll beantwortet werden. Doch welche Reitweise ist die richtige?
Eine Reitweise definiert zunächst einmal die Art und Weise, wie man ein Pferd reitet und ausbildet. Jede Reitweise hat sich in den unterschiedlichen Ländern vor dem Hintergrund entwickelt, wozu ein Pferd eingesetzt wurde z. B. im Krieg oder zum Tiere hüten.
Setzt man sich mit unterschiedlichen Reitweisen auseinander, so taucht oft der Begriff „klassische Reitweise“ auf, sie bildet die Grundlage vieler heute anzutreffender Reitweisen. Der Ursprung für die klassische Reitweise wurde vor allem im Krieg gelegt, hier war es überlebenswichtig das Pferd mit feinsten Hilfen reiten zu können. „Die“ klassische Reitweise gibt es per Definition nicht, vielmehr existieren verschiedene Varianten die historisch begründet sind.
Reitunterricht bei verschiedenen Vertretern der unterschiedlichen Reitweisen kann helfen, den Horizont zu erweitern. Auch die Literatur hält spannende Themen bereit. Von den alten Reitmeistern kann heutzutage noch viel gelernt werden, auch bei Problemen ist oft eine Lösung in dem Wissen der alten Reitmeister, vielleicht auch in einer anderen Reitweise zu lösen. Spannend ist es, sich den Reitunterricht einer anderen Reitweise anzuschauen und herauszufinden wie hier Probleme gelöst werden. Oft kann eine Übertragung auf das eigene Reiten vorgenommen werden. Der Blick über den eigenen Tellerrand hilft in vielen Fällen immens weiter.
Welcher Reitweise sich ein Jeder schlussendlich anschließt ist eine sehr persönliche Entscheidung. Es gibt weder ein richtig noch ein falsch. Vielmehr ist entscheidend, dass die Reitweise pferdegerechte ist. Ideal ist es, wenn man von den anderen Reitweisen jeweils die besten Erkenntnisse und Vorgehensweisen kombiniert und in seine Stamm-Reitweise integriert.
Welche Erfahrungen konntet Ihr mit anderen Reitweisen sammeln? Auf spannende Tipps und Tricks freut sich Eure Lea Preisendanz.
Fragen oder Anregungen? Treten Sie mit mir in Kontakt: l.preisendanz@horse-fitwell.de

